Die Niederdruckarmatur

Während Hochdruckarmaturen im Allgemeinen völlig problemlos sind, kommt es bei Niederdruckarmaturen leider immer wieder zu Problemen, die oft schon bei der Montage beginnen.

Wir empfehlen, auch dem Fachmann, immer zunächst die Montageanleitung zu lesen. Wenn man sich hieran hält, kann nicht mehr viel schiefgehen. Wird die Niederdruckarmatur jedoch falsch angeschlossen, stimmt der Wasserkreislauf nicht mehr und es kommt zu typischen Fehlerbildern, z. B., dass das Wasser durchläuft oder kalt und warm vertauscht sind.

Bitte beachten Sie auch unbedingt immer die enthaltene Tabelle für den Einsatz von Durchflussbegrenzern und setzen diese ein, um einen zu hohen Wasserdruck ggf. zu reduzieren. Achten Sie auch darauf, dass das Eckventil nach der Montage nicht weiter geöffnet wird als vor der Montage.

Da Niederdruck ein druckloses System ist, sind Niederdruckarmaturen mit einem „groben“ Strahlregler ausgestattet. Dieser darf nie gegen einen „engmaschigen“ Luftsprudler oder eine Wasserstopp-Vorrichtung ausgetauscht werden, da ansonsten Druck im Untertischgerät aufgebaut wird und dieses Schaden nimmt.

Und dann noch ein Wort zum Betrieb: Durch das Aufheizen des Untertischgeräts entsteht Wasserdampf, der durch die Armatur austreten muss. Dieses kann, je nach Art des Speichers, der Heizphase und des Leitungsdrucks, durchaus einige Minuten dauern, so dass auch, je nach Auslaufhöhe der Armatur, einiges an Wasser austreten kann. Dieses Nachtropfen oder auch Nachlaufen ist System bedingt völlig normal und stellt keinen Mangel dar!

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